
Warum das Raumklima in Büros wichtig ist
Ein gesundes Raumklima ist mehr als nur angenehme Luft – es ist ein entscheidender Faktor für Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Besonders in Büros, wo Menschen viele Stunden täglich verbringen, wirkt sich schlechte Luftqualität direkt auf das Wohlbefinden und die Produktivität aus.
Typische Probleme:
- Hohe CO₂-Werte führen zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.
- Feinstaub und trockene Luft belasten Atemwege und Haut.
- Falsche Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sorgen für Unwohlsein und Unzufriedenheit.
Was Unternehmer wissen sollten:
- Belastungen durch schlechte Luft sind nicht sofort sichtbar, aber langfristig gesundheitsgefährdend.
- Ein schlechtes Raumklima erhöht das Risiko für Fehlzeiten, Burnout und Leistungseinbrüche.
Was kann man tun?
- Regelmäßige Messungen von CO₂, Luftfeuchtigkeit und Temperatur helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.
- Der Einsatz von Luftreinigern und CO₂-Ampeln schafft Transparenz und Sicherheit.
- Eine gute Dokumentation zeigt: Der Arbeitgeber kümmert sich – auch im Fall einer behördlichen Prüfung.
Raumklima professionell erfassen – mit Safelex und dem Air-Q
Ein gesundes Raumklima ist ein entscheidender Faktor für Sicherheit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Safelex bietet Unternehmen eine Langzeitmessung des Raumklimas mit dem hochmodernen Luftanalysator „Air-Q Basic“ an. Ziel ist es, belastende oder gesundheitsgefährdende Bedingungen frühzeitig zu erkennen – bevor sie zu Beschwerden, Fehlzeiten oder rechtlichen Konsequenzen führen.
Wie funktioniert das?
Der Air-Q Basic wird durch Safelex vor Ort in Ihrem Büro installiert und über mehrere Tage oder Wochen betrieben, um ein realistisches Abbild der Luftqualität im Arbeitsalltag zu erhalten. Die Daten werden anschließend ausgewertet und im Rahmen einer persönlichen Beratung analysiert.
Was misst der Air-Q?
Der Air-Q Basic verfügt über 10 integrierte Sensoren, die eine Vielzahl relevanter Umweltfaktoren erfassen:
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Enthaltene Sensoren (physikalisch):
Formaldehyd (spezifisch) ist ein reizendes Gas, das häufig aus Möbeln, Bodenbelägen oder Reinigungsmitteln ausdünstet. Es kann die Atemwege und Schleimhäute belasten und bei längerfristiger Exposition gesundheitliche Schäden verursachen.
Kohlendioxid (CO₂) ist ein zentraler Indikator für die Luftqualität und Frischluftzufuhr. Wird ein CO₂-Wert von über 1000 ppm überschritten, treten häufig Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und verminderte Konzentration auf – ein klarer Hinweis auf mangelnde Lüftung.
Kohlenmonoxid (CO) ist ein unsichtbares, geruchloses und hochgiftiges Gas, das insbesondere bei unzureichender Belüftung in Innenräumen lebensgefährlich werden kann. Schon geringe Konzentrationen können zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen.
Feinstaub (PM₁, PM₂.₅, PM₁₀) beschreibt Partikel unterschiedlicher Größe, die tief in die Atemwege eindringen können. Sie entstehen z. B. durch Laserdrucker, Straßenverkehr (bei Fensterlüftung) oder Abrieb in Innenräumen. Feinstaub ist mit einem erhöhten Risiko für Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme verbunden.
VOC-Gase (flüchtige organische Verbindungen) umfassen Substanzen wie Methan, Toluol oder Lösungsmittelreste, die z. B. aus Druckern, Farben, Klebern oder Möbeln ausgasen. Diese Gase können Kopfschmerzen, Reizungen und Konzentrationsstörungen verursachen – besonders bei dauerhaft schlechter Belüftung.
Temperatur ist ein bedeutender Umweltfaktor, der an die jeweilige Tätigkeit angepasst sein muss. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen führen zu Unwohlsein und Leistungseinbußen. Die Arbeitsstättenverordnung empfiehlt z. B. mindestens 20 °C für Büroarbeit.
Relative Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 40 % und 60 % liegen. Zu trockene Luft reizt Augen, Atemwege und Haut, während zu hohe Feuchtigkeit die Gefahr von Schimmelbildung mit sich bringt.
Lärm – auch wenn er visuell nicht wahrnehmbar ist – kann im Büro zu einer erheblichen Belastung werden. Dauerhafte Geräuschpegel führen zu Stress, Reizbarkeit und Konzentrationsverlust. Der Air-Q erkennt auch Spitzenbelastungen über den Lärm-Maximalwert.
| Messwert | Bedeutung für den Arbeitsschutz |
|---|---|
| Formaldehyd (spezifisch) | Reizgas aus Möbeln, Bodenbelägen und Reinigern – kann Atemwege und Schleimhäute belasten. |
| Kohlendioxid (CO₂) | Indikator für Frischluftzufuhr – hohe Werte führen zu Müdigkeit, Kopfschmerz, Leistungseinbruch. |
| Kohlenmonoxid (CO) | Hochtoxisches Gas, besonders relevant bei unzureichender Belüftung – akute Lebensgefahr! |
| Feinstaub PM₁, PM₂.₅, PM₁₀ | Kleine Partikel, die tief in die Lunge eindringen – erhöhen Risiko für Atemwegserkrankungen. |
| VOC-Gase | Flüchtige organische Verbindungen (z. B. Methan, Toluol) – oft aus Druckern, Lacken, Möbeln. |
| Temperatur | Muss der Tätigkeit angepasst sein – zu hohe oder zu niedrige Werte beeinflussen Wohlbefinden. |
| Relative Luftfeuchtigkeit | Ideal: 40–60 % – zu trocken reizt Augen & Schleimhäute, zu feucht fördert Schimmelbildung. |
| Luftdruck | Dient zur Beurteilung klimatischer Zusammenhänge – Einfluss auf Lüftungsverhalten. |
| Lärm | Dauerhafte Geräuschbelastung kann Stress erzeugen und die Konzentration erheblich beeinträchtigen. |
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Virtuelle Sensoren (berechnete Werte):
Zusätzlich zu den physikalisch gemessenen Werten liefert der Air-Q auch virtuelle Messgrößen, die auf Basis der Sensorendaten berechnet werden und für die Bewertung des Raumklimas eine wichtige Rolle spielen:
Die absolute Luftfeuchte beschreibt die tatsächliche Menge an Wasserdampf in der Luft, unabhängig von der Temperatur. Sie ist ein bedeutender Parameter sowohl für die Gesundheit (z. B. Schutz vor Austrocknung der Atemwege) als auch für technische Aspekte, etwa bei der Vermeidung von statischen Entladungen oder Problemen mit empfindlicher Elektronik.
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Feuchtigkeit gesättigt ist und Wasser kondensiert. Ein niedriger Taupunkt bei gleichzeitig kalten Wandflächen ist ein wichtiges Warnsignal für mögliche Schimmelbildung, insbesondere in schlecht gelüfteten oder ungedämmten Büros.
Der Lärm-Maximalwert zeigt auf, welche Spitzenbelastungen durch Geräusche im Tagesverlauf auftreten – etwa durch Telefonklingeln, laute Gespräche oder Geräte wie Drucker. Auch wenn der durchschnittliche Geräuschpegel im Rahmen liegt, können diese kurzfristigen Belastungen Stress verursachen und die Konzentration stören.
Diese ergänzenden Werte helfen dabei, das Raumklima nicht nur oberflächlich zu beurteilen, sondern in seiner gesamten Dynamik zu verstehen – und gezielt Maßnahmen zum Schutz von Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität einzuleiten.
| Wert | Funktion / Nutzen |
|---|---|
| Absolute Luftfeuchte | Gibt die tatsächliche Wassermenge in der Luft an – wichtig für Technik und Gesundheit. |
| Taupunkt | Relevanz bei Schimmelgefahr, besonders in schlecht belüfteten Räumen. |
| Lärm-Maximalwert | Zeigt Spitzenbelastungen – z. B. durch Telefonie oder Geräte. |
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Ihr Vorteil mit Safelex:
- Professionelle Installation & Betreuung
- Reale Messwerte über mehrere Tage – nicht nur Momentaufnahmen
- Vollständige Auswertung und Interpretation der Daten
- Konkrete Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung des Raumklimas
- Dokumentation für interne QM, ASA-Sitzungen oder Behörden
Fazit:
Ein schlechtes Raumklima ist kein Bagatellthema – sondern eine echte Gesundheitsgefährdung. Safelex hilft Ihnen, die Risiken messbar zu machen und gezielt zu beheben. Damit Ihre Mitarbeitenden wieder durchatmen können – und Sie als Unternehmer rechtlich auf der sicheren Seite sind.

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